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Oceanica AG
Hohe Bleichen 12
20354 Hamburg
Telefon 040-3008-2522
Fax 040-3008-2000
E-Mail: info@oceanica.de
Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG vom 22. November
2011. hier...
Jährliches Dokument 2010 gemäß § 10 WpPG.
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Geschäftsbericht 2010
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Versicherung der gesetzlichen Vertreter
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Bericht des Vorstandes
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Bericht des Aufsichtsrates
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Einladung zur Hauptversammlung am 31. August 2011
OCEANICA AG, Hamburg
Wertpapier-Kenn-Nr. 690 170
ISIN: DE 000 690170 5
Wir laden hiermit unsere Aktionäre zu der am Mittwoch, den 31. August 2011, 11.00 Uhr, in den Räumen des Renaissance Hamburg Hotels, Saal Passat, Große Bleichen 36, 20354 Hamburg, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.
Einladung
und Tagesordnung (7 Seiten als PDF, 45 KB)
Stimmrechtsvollmacht (1 Seite als PDF, 48 KB)
Lagebericht 2011
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Die Engagements der OCEANICA AG erstrecken sich weitgehend auf die internationale Containerschifffahrt.
Die Erholung der Weltwirtschaft setzt sich 2011 weiter fort. Diese Entwicklung konnte auch durch die stark gestiegenen Rohstoffpreise, den Einbruch der Produktion in Japan infolge des Erdbebens und die politischen Konflikte in Nordafrika bisher kaum beeinträchtigt werden. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner Prognose vom Juni 2011 von einem Wachstum der Weltwirtschaft 2011 von 4,3 % und 2012 von 4,5 % aus.
Der Welthandel hat im bisherigen Jahresverlauf 2011 weiter zugelegt. Der IWF prognostiziert ein Welthandelswachstum 2011 von 8,2 % und 2012 von 6,7 %.
Das globale Containertransportvolumen wird gemäß dem englischen Researchunternehmen Clarkson (Stand Juni 2011) im Jahr 2011 um 9,4 % und im Jahr 2012 um 9,0 % wachsen. Damit erhöht sich der Containerumschlag bis 2012 voraussichtlich auf etwa 600 Mio. TEU.
Anfang Juli 2011 standen etwa 621 Containerschiffe mit einer Stellplatzkapazität von rund 4,1 Mio. TEU, entsprechend etwa 28 % der aktuellen Tonnage, in den Orderbüchern. Der größte Anteil entfällt auf Schiffe mit mehr als 10.000 TEU.
Die Charterraten für Containerschiffe haben sich im ersten Quartal 2011 zunächst positiv entwickelt. Im zweiten Quartal ist die Auslastung der Linienreedereien, insbesondere zwischen Asien und Europa, und damit auch das Frachtratenniveau für Containertransporte deutlich zurückgegangen. Auch die Chartermärkte wurden davon beeinträchtigt. Der HARPEX hat im zweiten Quartal leicht nachgegeben und weist Anfang Juli 2011 einen Wert von 820 Punkten auf.
Die Zahl der beschäftigungslos aufliegenden Schiffe hat bis Juni 2011 mit nur noch 60 Schiffen und einer Gesamtkapazität von 75.000 TEU zwischenzeitlich Vorkrisenniveau und damit annähernd Vollbeschäftigung erreicht. In den letzten Wochen wurden jedoch einige Liniendienste eingestellt und Schiffe zurückgeliefert. Damit hat sich die Zahl der aufliegenden Schiffe wieder leicht erhöht.
Die Möglichkeit der künstlichen Angebotsverknappung von Schiffstonnage durch Slow Steaming ist bereits nahezu ausgeschöpft. Es wird daher erwartet, dass sich die Zahl der aufliegenden Schiffe aufgrund des erwarteten Kapazitätszuwachses und Tonnageüberhangs zum Ende des Jahres weiter erhöht. Der Druck auf die Charterraten könnte weiter zunehmen.
Zur Ablösung von gekündigten stillen Beteiligungen wurden bei drei Gesellschaften weitere Darlehen über TEUR 2.020 gewährt. Nach erfolgten Tilgungen valutieren die von der OCEANICA AG ausgezahlten Darlehen per 30. Juni 2011 in Höhe von gesamt T€ 3.144 (i.V.: T€ 1.720).
Zinszahlungen für die Darlehen sind vierteljährlich fällig und werden entsprechend gezahlt.
Ertragslage
Die Gesellschaft konnte im ersten Halbjahr 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 379 (1.1.-30.6.2010: T€ 390) und einen Halbjahresüberschuss von T€ 317 (1.1.-30.6.2009: T€ 313) erwirtschaften.
Wesentliche Erträge erzielte die OCEANICA AG durch Zinsen aus stillen Beteiligungen an Einschiffsgesellschaften T€ 234 (1.1.-30.6.2010: T€ 367), aus Darlehensbeziehungen T€ 165 (1.1.-30.6.2010: T€ 60) und aus Festgeldern T€ 24 (1.1.-30.6.2010: T€ 5).
Kommanditbeteiligungen wurden im 1. Halbjahr 2011, wie auch in 2010, nicht verkauft.
Aufwendungen ergaben sich neben Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Wesentlichen durch laufende Verwaltungs- und Beratungskosten.
Für das Halbjahresergebnis wurden die Zinsen auf stille Beteiligungen auf Grundlage des vertraglich vereinbarten Zinssatzes berechnet. Eine höhere Verzinsung entsprechend eventueller höherer Auszahlungen an die Kommanditisten blieb für das Halbjahresergebnis unberücksichtigt.
Auf die von der OCEANICA AG gehaltenen Kommanditanteile von je nominal T€ 10 an Einschiffsgesellschaften erfolgten bis zum 30. Juni 2011 Auszahlungen von gesamt T€ 8 (1.1.-30.6.2010 T€ 5).
Finanzlage
Die OCEANICA AG ist in das Finanzmanagement der E.R. Capital Gruppe integriert. Das Finanzmanagement umfasst das Cash- und Liquiditätsmanagement. Es stellt sicher, dass die OCEANICA AG ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann.
Die liquiden Mittel der Gesellschaft werden überwiegend in Form von Tages- bzw. Festgeldern angelegt.
Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelbestandes betrugen im Berichtszeitraum plus T€ 2.990 (1.1.–30.6.2010: T€ 524). Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 124 (1.1.-30.6.2010: T€ 802), der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit T€ 2.866 (1.1.–30.6.2010: T€ -278). Der positive Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem Zufluss von Zinsen aus der Verzinsung von gewährten Darlehen. Der positive Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus der Rückzahlung von gekündigten stillen Beteiligungen nebst Zinsen.
Vermögenslage
Nach dem Abgang von sechs stillen Beteiligungen zum 31. Dezember 2010 hält die OCEANICA AG 9 Stille Beteiligungen an Einschiffsgesellschaften mit einem Nominalwert von insgesamt T€ 7.797 und einem Buchwert von T€ 5.288. Der Buchwert teilt sich auf in T€ 4.840 für die stillen Beteiligungen und in T€ 448 für Zinsforderungen. Für das erste Halbjahr 2011 entstanden Zinsansprüche von T€ 234 (i.V.: T€ 367).
Die zur Ablösung von Forderungen aus der Kündigung der Stillen Beteiligungen gewährten Darlehen belaufen sich per 30. Juni 2011 auf insgesamt TEUR 3.144. Die Verzinsung beträgt 5 % bzw. 8 % p.a. und ist vierteljährlich zu zahlen. Die Darlehen haben eine Laufzeit bis zum 31. März 2012.
Über die stillen Beteiligungen hinaus hält die OCEANICA AG Kommanditanteile von je nominal T€ 10 an den Schiffsgesellschaften.
Die Veränderung des Eigenkapitals gegenüber dem 31. Dezember 2010 resultiert aus dem Überschuss für die Zeit vom 1.1. bis 30.6.2011 in Höhe von T€ 317.
Das Eigenkapital beträgt unter Berücksichtigung des Überschusses des 1. Halbjahres 2011 T€ 16.145 (31. Dezember 2010.: T€ 15.828).
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.
Das Geschäftsjahr 2011 ist bislang geprägt durch Erträge aus Ausleihungen des Finanzvermögens (Zinsen aus stillen Beteiligungen) in Höhe von T€ 234 (i.V.: T€ 367) sowie Zinszahlungen auf die heraus gelegten Darlehen von TEUR 165 (1.1.-30.6.2010: T€ 60).
Die Liquiditätssituation wird bestimmt durch die Guthaben bei Kreditinstituten. Sie betragen zum 30. Juni 2011 T€ 7.632, das entspricht 46,8 % der Bilanzsumme (i.V.: T€ 5.428 bzw. 35,1 %).
Die Eigenkapitalquote beträgt 99,1 % (30. Juni 2010: 99,5 %).
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die wirtschaftliche Lage der OCEANICA AG zum Halbjahresstichtag geordnet und zufriedenstellend ist.
Im ersten Halbjahr wurden seitens der Einschiffgesellschaften zwei stille Beteiligungen über insgesamt nominell T€ 2.045 zum 31. Dezember 2011 gekündigt.
Nachtragsbericht
Es haben sich keine Ereignisse nach dem 30. Juni 2011 ergeben, über die zu berichten wäre.
Chancen und Risikobericht
Die OCEANICA AG ist in das Risikoberichtswesen der E.R. Capital Gruppe eingebunden. Dort werden die Einzelrisiken der Unternehmensbereiche in Quartalsberichten zu Gesamtrisiken aggregiert und nach Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit klassifiziert.
Koordiniert wird das Risikomanagementsystem der E.R. Capital Gruppe durch eine Stabsstelle in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Dabei werden die Risiken nach einheitlichen und nachvollziehbaren Kriterien identifiziert, analysiert, bewertet und dokumentiert. Risikobezogene Informationen werden in systematisch geordneter Weise an die zuständigen Entscheidungsträger weitergeleitet.
Das Risikomanagementsystem deckt alle organisatorischen Regelungen zur Risikoerkennung und des Reportings sowie die Maßnahmen zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Betätigung ab. Es entspricht damit den gesetzlichen Anforderungen (KonTraG) und internationalen Richtlinien (Basel II). Die Struktur des Risikomanagementsystems der E.R. Capital Gruppe wird ab 2005 jährlich im Rahmen der Abschlussprüfung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft untersucht und zertifiziert.
Die OCEANICA AG investiert in Schiffsbeteiligungen. Aktuell werden alle Beteiligungen und Darlehen in Euro gehalten. Ausschüttungen, Zins- und Rückzahlungen erfolgen ebenso in Euro. Ein Wechselkursänderungsrisiko besteht für die OCEANICA AG selbst nicht.
Ein Risiko liegt im Ausfall der Vermögenswerte, hier der einzelnen Kommanditbeteiligungen, der stillen Beteiligungen und Darlehen sowie in den vertraglich vereinbarten Zinszahlungen.
Diese möglichen Risiken werden durch eine regelmäßige Beobachtung der Beteiligungsgesellschaften der OCEANICA AG in Koordination mit deren Geschäftsführern und Beratung durch Schifffahrtsexperten der E.R. Capital Gruppe minimiert. Das interne Reporting entspricht hohem Standard und wird fortlaufend weiterentwickelt.
Anlagen der OCEANICA AG werden ausschließlich auf Tages- und Festgeldkonten getätigt. Durch diese Form der Anlage ist ein hohes Maß an Anlagesicherheit gewährleistet. Sollte dennoch aufgrund des Ausfalls einer Bank und des gleichzeitigen Ausfalls ihres Sicherungsfonds ein Verlust entstehen, so könnte das einen erheblichen negativen Einfluss auf die Vermögenslage der OCEANICA AG haben.
Mittel- und langfristig wird eine Fortsetzung des Wachstums in der Containerschifffahrt prognostiziert. Gemäß dem Container Market Outlook March 2011 geht der Makler des weltweit größten Linienreeders Maersk Broker von einem durchschnittlichen Wachstum der Containertransporte von 11,2 % bis 2016 aus. Die fortschreitende Globalisierung und die weiterhin erwartete starke Nachfrage aus Asien stützen diese Entwicklung.
Unsicherheit besteht jedoch aufgrund der unklaren Finanzlage in den Vereinigten Staaten sowie der Schuldenkrise einzelner Länder im Euroraum. Auch ein anhaltend hoher bzw. weiter steigender Ölpreis sowie eine stärker als erwartete Konjunkturverlangsamung in China könnten sich negativ auf eine weitere Erholung der Weltwirtschaft und des Welthandels und damit auch auf die Schifffahrtsmärkte auswirken.
Die OCEANICA AG hält stille Beteiligungen an insgesamt 9 Schiffsgesellschaften, die jeweils ein Seeschiff betreiben. Hiervon fahren 3 Schiffe in 2 verschiedenen Einnahmepools. Die Charterverträge der restlichen 6 Schiffe laufen für 2 Schiffe in 2011, für ein Schiff in 2012 und für 3 Schiffe in 2013 aus. Auf welchem Niveau neue Beschäftigungen geschlossen werden können, lässt sich aus heutiger Sicht nicht absehen.
Abhängig von der Beschäftigungssituation ist auch künftig damit zu rechnen, dass einige Gesellschaften keine Auszahlung und da¬mit Zinszahlung an die OCEANICA AG leisten können.
Bei zwei Gesellschaften wurden bereits Stundungsvereinbarungen bezüglich der Zinsen auf die stillen Beteiligungen getroffen und führen nicht zu einem Liquiditätszufluss. Gegebenenfalls ist mit dem Abschluss weiterer Stundungsvereinbarungen zu rechnen.
Für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 wird ein handelsrechtlicher Jahresüberschuss der OCEANICA AG erwartet.
Zwei stille Beteiligungen wurden vertragsgemäß zum Jahresende 2011 gekündigt.
Bericht über das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Kapitalmarktorientierte Unternehmen haben im Lagebericht die wesentlichen Merkmale eines vorhandenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess zu beschreiben.
Der Rechnungslegungsprozess wird durch die Buchhaltung und den Bereich Finanzen der E.R. Capital Holding GmbH & Cie. KG wahrgenommen.
Die Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften (HGB und nationales Steuerrecht) im Einzelabschluss ist durch den Einsatz von qualifiziertem Fachpersonal gewährleistet.
Die eingesetzten Finanzsysteme sind gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Entsprechende Richtlinien und Prozessbeschreibungen liegen vor. Das Vier-Augen-Prinzip wird eingehalten.
Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess stellt sicher, dass Geschäftsvorfälle bilanziell richtig erfasst, aufbereitet und gewürdigt sowie in die Rechnungslegung übernommen werden.
Die geeignete personelle Ausstattung, die Verwendung von adäquater Software sowie klare gesetzliche sowie unternehmensinterne Vorgaben stellen die Grundlage für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar. Die klare Abgrenzung der Verantwortungsbereiche sowie verschiedene Kontroll- und Überprüfungsmechanismen (insbesondere Plausibilitätskontrollen, externe Prüfungen und das Vier-Augen-Prinzip) stellen eine korrekte und verantwortungsbewusste Rechnungslegung sicher.
Im Einzelnen wird so erreicht, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften, der Satzung sowie internen Richtlinien verarbeitet, dokumentiert sowie zeitnah und korrekt buchhalterisch erfasst werden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Vermögenswerte und Schulden im Jahresabschluss zutreffend angesetzt, ausgewiesen und bewertet sowie verlässliche und relevante Informationen für den Vorstand vollständig und zeitnah bereitgestellt werden.
Grundzüge des Vergütungssystems
Der Vorstand erhält keine Vergütung.
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten eine jährliche Vergütung von € 10.000. Der Vorsitzende erhält den doppelten, der Stellvertreter den eineinhalbfachen Betrag. Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nicht während eines vollen Geschäftsjahres angehört haben, erhalten die Vergütung entsprechend der Dauer ihrer Aufsichtsratszugehörigkeit. Den Mitgliedern des Aufsichtsrats werden ferner ihre Auslagen sowie die auf ihre Vergütung und Auslagen zu entrichtende Umsatzsteuer ersetzt.
Erläuterungen zu § 289 Abs. 4 HGB
Das gezeichnete Kapital ist in 7.950.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt. Die E.R. Capital Holding GmbH & Cie. KG besitzt per 30. Juni 2011 98,71 % der Aktien. Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat für fünf Jahre bestellt. Eine Wiederbestellung für jeweils höchstens fünf Jahre ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung des Vorstands aus wichtigem Grund widerrufen. Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz eine Mehrzahl des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen stimmberechtigten Grundkapitals gefasst, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften eine größere Mehrheit erfordern.
Erklärung zur Unternehmensführung
Börsennotierte Aktiengesellschaften haben wesentlich umfangreicher über die Corporate Governance und die Unternehmensführungspraktiken in einer sogenannten Erklärung zur Unternehmensführung zu informieren (§ 289a HGB).
Entsprechenserklärung gem. § 161 Aktiengesetz:
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung wurde von der Gesellschaft abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite der OCEANICA AG unter www.oceanica.de zugänglich gemacht.
Unternehmensführungspraktiken:
Die gesetzlichen Anforderungen zur Unternehmensführung werden angewandt.
Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat:
Die Gesellschaft hat einen sehr eingeschränkten Geschäftsumfang und einen übersichtlichen Aktionärskreis. Das begründet die Abweichung von den Empfehlungen des Kodex im Hinblick auf die Wahl eines Vorstandsvorsitzenden, die Berichtspflichten des Vorstands und zu Geschäftsordnungen.
Der Vorstand besteht aus einem oder mehreren Mitgliedern. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstände, zur Zeit sind zwei Vorstände bestellt. Ihnen ist jeweils Einzelvertretungsbefugnis erteilt worden.
Der Vorstand nimmt an allen Sitzungen des Aufsichtsrats teil, berichtet schriftlich und mündlich zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und Beschlussvorlagen und beantwortet die Fragen der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder. Im ersten Halbjahr 2011 fanden bislang zwei Aufsichtsratssitzungen statt.
Der Aufsichtsrat besteht nur aus drei Mitgliedern und kann deswegen keine Ausschüsse bilden. In der Satzung ist ein Katalog von zustimmungspflichtigen Geschäften des Vorstands enthalten.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erläutert jedes Jahr die Tätigkeit des Aufsichtsrats in seinem Bericht an die Aktionäre und in der Hauptversammlung.
Abhängigkeitsbericht
Der von der Gesellschaft nach § 312 AktG erstellte Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2010 vom 10. Februar 2011 enthält folgende Schlusserklärung:
„Wir erklären, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr mit dem herrschenden oder einem mit ihm verbundenen Unternehmen keine Rechtsgeschäfte getätigt hat und auf Veranlassung oder im Interesse dieser Unternehmen weder andere Maßnahmen getroffen oder unterlassen noch Rechtsgeschäfte mit Dritten getätigt hat.“
Hamburg, 15. Juli 2011
Der Vorstand
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